Bundestagsabgeordneter Franke besuchte Lichtenau e.V.

Beim Rundgang: (v.li.) Stefan David (kaufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V.) Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke, Dieter-Christian Peuckert (theologischer Vorstand) sowie Heike Schmidt (Pflegedirektorin) Foto: Privat
Beim Rundgang: (v.li.) Stefan David (kaufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V.) Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke, Dieter-Christian Peuckert (theologischer Vorstand) sowie Heike Schmidt (Pflegedirektorin) Foto: Privat

Hessisch Lichtenau. Der nordhessische Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke (SPD) nahm sich einen halben Tag lang Zeit, um die Orthopädische Klinik in Hessisch Lichtenau zu besuchen. Dabei informierte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses einerseits über die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene, andererseits kam der Politiker unter anderem auch mit dem Geschäftsführer der Einrichtung am Mühlenberg, Stefan David, ins Gespräch.

Franke betonte, dass sich die Rahmenbedingungen für die Pflege und die Sicherung der Krankenhäuser mit den jüngsten Reformen erheblich verbessert haben. Nicht nur in der häuslichen, sondern auch in der stationären Altenpflege werden pro Jahr 5 Milliarden mehr und in den Krankenhäusern ein zusätzlicher Pflegezuschlag von 500 Millionen zur besseren Versorgung zur Verfügung gestellt.
David informierte darüber, dass man nach der positiven Bilanz des Jahres 2014 und einem Gewinn von zwei Millionen Euro, auch für 2015 von einem guten Ergebnis für Lichtenau e.V. ausgehe. Man befände sich auf einem guten Weg, die erwirtschafteten Überschüsse würden unter anderem dafür genutzt, Modernisierungen zum Wohl der Patienten, etwa im Bereich des Zentrums für Tetra- und Paraplegie (ZfTP), umzusetzen. Die Maßnahmen für den Umbau haben bereits begonnen und werden sich über mehrere Jahre hinziehen. Dabei entstünden für die Patienten keine größeren Einschränkungen.
Beim Rundgang besuchte der SPD-Politiker auch das ehemalige Querschnittgelähmtenzentrum. Die Chefärztin und Ärztliche Direktorin, Dr. Marion Saur, beschrieb die Schicksale der Patienten, die oftmals durch einen Unfall oder Krankheit aus dem bisherigen Leben gerissen wurden und häufig mehrere Monate zur Stabilisierung auf den Stationen des ZfTP verbringen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Gespräche mit der Pflegedirektorin Heike Schmidt und dem Geschäftsführer des Orthopädietechnischen Zentrums (OTZ), Alf Reuter. Dabei spielte das neue Pflegeberufegesetz eine wesentliche Rolle, der Bundestagsabgeordnete nahm gern zahlreiche Hinweise der Verantwortlichen mit nach Berlin.

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