Huskies-Heimspiel gegen Crimmitschau endet 5:2

Eishockey. Die Kassel Huskies haben am Dienstagabend in der Kasseler Eissporthalle mit 5:2 über die Eispiraten Crimmitschau gewonnen. 3000 Zuschauer sahen einen starken Beginn und einen starken Endspurt der Huskies.

Dabei ging das Spiel von Beginn an ab wie die Feuerwehr. Die Huskies flitzten übers Eis, als hätte ihnen das Jahr 2017 die Extra-Portion Kraft verliehen. Die Folge ihres konsequenten Störens: Bereits nach vier Minuten stand es 2:0 für die Gastgeber.

Zunächst hatte Feodor Boiarchinov Kamerad Toni Ritter angespielt, der zum 1:0 traf. Der Torwart der Eispiraten, Ryan Nie, sah beim Gegentor unglücklich aus. Und keine Minute später musste er erneut hinter sich greifen: Diesmal war es Boiarchinov selbst, der den Goalie überwand – 2:0.

So konnte man frohen Mutes in dieses Spiel gehen, das erste kleine Tor-Polster war erarbeitet. Und hielt in einem munteren Spiel mit wenigen Unterbrechungen bis zur 16. Minute. Da verkürzte Ivan Ciemik flach aus kurzer Distanz. 2:1 also. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Und aus dieser kamen die Huskies nun nicht mehr mit dem Schwung des ersten Durchgangs: Plötzlich drückten die Gäste, witterten, dass nach den frühen Rückschlägen hier doch etwas gehen könnte. Und tatsächlich: In der 30. Minute hielt Niclas Lucenius drauf und verwertete den Abpraller zum Ausgleich.

Ab der Hälfte des Spiels ging es also wieder bei null los – jetzt mit Vorteilen für die Gäste.

Der dritte Durchgang war völlig offen: Beide Teams investierten viel, die Fehlerquote bei den Huskies war jedoch weiter sehr hoch. Doch sie konnten auch zaubern: In der 53. Minute bewies Drew MacKenzie feines Auge, spielte einen Pass aus der eigenen Zone bis an die blaue Linie. Dort lauerte Thomas Merl, nahm die Scheibe mit und netzte zum 3:2 ein (53.). Sollte es zum knappen Sieg reichen?

Nicht nur das: Crimmitschau drängte nun auf den Ausgleich – doch Kassel traf. Zunächst erhöhte Jack Downing aus kurzer Distanz auf 4:2, 54 Sekunden vor Ende traf erneut Ritter zum 5:2 ins leere Tor.

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