Lagerfeuer-Romantik in der Georg-Friedrich-Kaserne

Bei Lindenhof-Chef: Erwin Volke gab es Leckeres aus dem „Smoker“. Fotos: Hilbert
Bei Lindenhof-Chef: Erwin Volke gab es Leckeres aus dem „Smoker“. Fotos: Hilbert

Fritzlar. Der Wettergott meinte es gut mit den Soldaten. Zum ersten Standortbiwak zeigte sich die Sonne noch einmal am fast makellos blauen Himmel über der Georg-Friedrich-Kaserne und sorgte so bei den rund 500 Gästen für die richtige Feststimmung. Auch eine Abordnung aus der Gemeinde Edertal, die eine Patenschaft mit der Heeresfliegerstaffel 1 pflegt, war unter der Führung von Bürgermeister Klaus Gier in Fritzlar präsent. Unter der Federführung des Standortältesten Oberst Andreas Brendel wurde der gesellschaftliche Dauerbrenner von den fleißigen Soldatenhänden aus Kampfhubschrauberregiment 36 und Fachsanitätszentrum einmal mehr aus dem Boden gestampft. Der Regimentskommandeur hatte seine Hausaufgaben jedenfalls gemacht und bestens dafür gesorgt, dass mit der Auflösung der Luftbeweglichen Brigade 1 nur der Name „Brigadebiwak“ in die Geschichtsbücher eingegangen ist, nicht aber der 15-jährige Brauch dieser allseits beliebten Veranstaltung. „Wie das bei Traditionen häufig der Fall ist, wollen die Traditionsgründer ihre Traditionslinie auch dann erhalten, wenn sie selbst abgeschafft werden“, sagte Oberst Brendel. Und so loderte beim Eintreffen der Gäste das Lagerfeuer, das Bier war angezapft und das Essen in Vorbereitung. Nachdem sich die wärmende Sonne verabschiedet hatte, machten es sich die Gäste, darunter der Fritzlarer Bürgermeister Hartmut Spogat, der Kreistagsvorsitzende Michael Kreutzmann und der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke auf den Strohballen am Feuer gemütlich. Romantisch klang der Abend aus – und damit vielleicht auch der Spätsommer.

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