Marderische Weihnachten bei SPD-Politiker Edgar Franke

Schwört auf das Radiowellen unterm Dach: „hr4 hat der Marder nicht lange ausgehalten“, schmunzelt der SPD-Politiker. Fotos: Bernhard
Schwört auf das Radiowellen unterm Dach: „hr4 hat der Marder nicht lange ausgehalten“, schmunzelt der SPD-Politiker. Fotos: Bernhard

Gudensberg. Nach dem anstrengenden Bundestagswahlkampf und den sich hinziehenden Koalitionsverhandlungen hatte sich der nordhessische Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke eigentlich ein beschauliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie gewünscht. Doch daraus wurde nichts. Schuld ist ein Marder. Der kleine Nager hatte sich im Haus der Frankes in Gudensberg unterm Dach eingenistet. „Jede Nacht hat der nachtaktive Kerl mir den Schlaf geraubt“, berichtet der SPD-Politiker erbost. So griff er schließlich zur Selbsthilfe, wollte den ungebetenen Gast eigenhändig vertreiben. Mit schmerzlichen Folgen: Bei der Jagd auf den Marder zog sich der SPD-Gesundheitsexperte beim Zusammenstoß mit einem Dachbalken eine tiefe Platzwunde am Kopf zu. Diese musste von einem Arzt mit neuen Stichen genäht werden.

Lädierter Politiker

Doch inzwischen sieht sich der sichtlich lädierte Franke als Punktsieger im Kampf gegen den Marder. „Unser örtlicher Dachdecker hat mir den Tipp gegeben es mit einem Radio zu versuchen“, berichtet der Gudensberger. „Allerdings funktioniert der Trick nur mit dem Programm von hr4.“ Gesagt, getan – ein Radio wurde mit einem Verlängerungskabel unter dem Dach installiert und in unregelmäßigen Abständen ein- und ausgeschaltet. „Das hat geholfen“, triumphiert Franke. „Der Marder ist weg.“ Zur Sicherheit wurde im Garten noch eine Falle aufgestellt. Bislang ohne Erfolg: Das ausgelegte Weihnachtsmenü, bestehend aus einem Ei und Backpflaumen, lässt den Nager bisher kalt.

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  • 1 Kommentar
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    1. „Diese musste von einem Arzt mit neuen Stichen genäht werden.“

      SPD MdB Muster „neue Stiche“ ?

      Und was ist mit den alten Stichen? Nicht mehr verwendbar?

      Alles Gute zum neuen Jahr.

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