Modernes Gesicht für den Bebraer Bahnhof: Einweihungsparty gelang

Fröhliche Gesichter bei der Einweihung (v.li.): Wolfgang Rausch, Uwe Hassl, Susanne Kosinsky, Bernhard Maßberg und Dr. Karl-Ernst Schmidt. Foto: Faust
Fröhliche Gesichter bei der Einweihung (v.li.): Wolfgang Rausch, Uwe Hassl, Susanne Kosinsky, Bernhard Maßberg und Dr. Karl-Ernst Schmidt. Foto: Faust

Bebra. Was im Juli 2012 begann, wurde heute in Bebra offiziell beendet: Mit einer großen Einweihungsfeier wurde die Modernisierung der Bahnsteiganlagen abgeschlossen. Nach den Umbauarbeiten ist der drittgrößte nordhessische Bahnhof nun barrierefrei und äußerst modern: die Bahnsteige wurden angehoben, eine neue Überdachung errichtet und Fahrstühle eingebaut. Vor allem Fahrgäste im Rollstuhl oder mit Kinderwagen sollen ihre Züge zukünftig ohne Schwierigkeiten erreichen.

Rund 100 geladene Gäste und zahlreiche Bebraner waren der Einladung der drei Projektpartner – der Stadt Bebra, der DB Station & Service AG und dem Nordhessischen Verkehrsbund – gefolgt. Dem Festakt wohnten viele Kommunalpolitiker, Landtagsabgeordnete und Vertreter aus der Wirtschaft bei. Neben Bebras Ehrenbürgermeister Horst Groß war auch dessen Vorgänger Wolfgang Dippel mit Gattin erschienen.

Zuversichtlich gab sich Bernhard Maßberg vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Straßenbau: „Bebra hat mit diesem Meilenstein einen infrastrukturellen Zustand erreicht, der für eine moderne Stadt in der heutigen Zeit wichtig ist.“ Gerade die Barrierefreiheit habe eine große Bedeutung.

Da er vorgegebene Reden nicht leiden könne, improvisierte Bürgermeister Uwe Hassl kurzerhand: „Wir feiern heute einen historischen Moment. Ich bin unendlich stolz darauf, was wir gemeinsam geschafft haben.“ Bebra sei eine aufstrebende Stadt, was sich zunehmend bemerkbar mache. Bis die Kommune endgültig aus ihrem Dornröschenschlaf erwache, dauere es noch ein bisschen. „Ich vergleiche diesen Anlass heute zumindest aber mit dem Eintreffen des Prinzen“, rief Hassl gut gelaunt. Die Lacher der Gäste waren ihm spätestens dann gewiss, als er sich selbst für seine Rede lobte.

Als einen „ausgesprochen glücklichen Tag für die Bürger der Stadt Bebra“ bezeichnete Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die Wiedereinweihung. Viel zu lange sei der Bahnhof nach Dr. Schmidts Worten ein eher schmuddeliger Bereich in Bebra gewesen. „Das ist seit heute gottseidank anders.“

Nach Hofgeismar und Frankenberg war es bereits die dritte diesjährige Bahnhofseinweihung für Wolfgang Rausch, dem Geschäftsführer des NVV. Er fand, ebenso wie Susanne Kosinsky, Leiterin Regionalbereich Mitte DB AG, nur lobende Worte.

Insgesamt wurden bisher 14,7 Millionen Euro in das Projekt investiert.

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