SPD zieht nach: Becker für Landratswahl nominiert

Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker. Foto: Archiv
Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker. Foto: Archiv

Schwalm-Eder. Mark Weinmeister steht bereits als Landratskandidat für die Schwalm-Eder CDU fest. Wie erwartet, soll der derzeitige Erste Kreisbeigeordnete und Vize-Landrat Winfried Becker für die Kreis-Sozialdemokraten ins Rennen gehen. Der Vorstand der SPD-Schwalm-Eder hatte Becker bereits am 13. Dezember einstimmig zum Kandidaten für die Landratswahl am 29. März vorgeschlagen. Der Vize-Landrat soll nach einem parteiinternen Nominierungsverfahren auf der SPD-Vertreterversammlung nun am 17. Januar in Borken als Kandidat gewählt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Dr. Edgar Franke.

Bereits seit über einem Jahr führt er die Kreisverwaltung in Vertretung des inzwischen verstorbenen Landrats Frank-Martin Neupärtl. „Winfried Becker hat bereits bewiesen, dass er die Tradition guter sozialdemokratischer Arbeit in Schwalm-Eder, von August Franke über Jürgen Hasheider bis Frank-Martin Neupärtl, fortsetzen will und kann“, so Franke. Themen wie die kommunale Energiewende mit bezahlbaren Strompreisen, Sozialpolitik vor Ort, gut ausgestattete Schulen, oder etwa die Beitragsstabilität in der Abfallwirtschaft und eine ausreichende Finanzierung der Kommunen, seien bei ihm in besten Händen, betont Edgar Franke abschließend.

+++ Zur Person +++

Winfried Becker ist 54 Jahre alt und hat die öffentliche Verwaltung von der Pike auf erlernt. Er war büroleitender Beamter, dann 14 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Guxhagen, Kreistagsabgeordneter und ist seit 2003 Erster Kreisbeigeordneter des Schwalm-Eder-Kreises und damit Vize-Landrat.

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  • 1 Kommentar
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    1. Becker kann keinen Frank-Martin ersetzten, da er kein „Mensch“ ist wie es der Vorgänger war. Er wird gleich die dummen Kennzeichen einführen und auf alle hören die was vortragen! Haben die Parteien keinen andere Personen bzw.Frauen die Partei ungebunden sind, der Wähler möchte immer mehr Freie Personen die alle Meihnungen hören und nicht die Parteien die bestimmen was läuft.Auch versteht man die FWG nicht die hatten alles auf Frank Martin abgestimmt und nun sind die doch Frei oder?????

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